Ausfahrt im Jaguar XF 25d AWD

Inhaltsverzeichnis

Unterwegs überzeugt der neue Motor aber vor allem mit einer ausgezeichneten Laufruhe. Sicher, die Dämmung in dieser Klasse hat inzwischen einen Stand erreicht, der vor ein paar Jahren den noch teureren Modellen der Luxusklasse vorbehalten war. Doch es beeindruckt noch immer, wie leise die Besten in dieser Klasse inzwischen selbst mit einem schnöden Vierzylinder sind – und der Jaguar XF darf in dieser Hinsicht zu den Besten gezählt werden.

Für den Verbrauch gilt das nur eingeschränkt. Der mit Allradantrieb ausgestattete 25d AWD wird mit 5,5 Litern angegeben, mit Hinterradantrieb sollen es im NEFZ 5,3 Liter sein. Damit liegt der neue Jaguar Diesel etwa dort, was BMW für seinen 530d xDrive auch suggeriert. Allerdings hat der BMW mehr Leistung und auch zwei Zylinder mehr. In der Praxis dürfte der Jaguar unter vergleichbaren Bedingungen vermutlich trotzdem etwas sparsamer sein – unsere Ausfahrt war für eine verlässliche Aussage zum Verbrauch zu kurz.

Der Basispreis für den XF 25d liegt bei 49.360 Euro und damit deutlich unter dem des BMW 525d. Bedingt durch den höheren Wertverlust des Jaguars besagt dieser Preisvorteil wenig – die meisten Autos in dieser Klasse werden geleast, und da zählt, was das Auto am der Ende der Miete wert ist bzw. mit wie viel Macht der Hersteller ihre Autos in den Markt drücken. Schwerer als der BMW dürfte dem neuen Dieselmotor im Jaguar allerdings die interne Konkurrenz zu schaffen machen. Der XF ist bereits mit dem 180-PS-Diesel anständig motorisiert – jedenfalls nicht so viel schlechter, wie es die Differenz von 60 PS Glauben machen könnte. Und er ist 4200 Euro weniger teuer. Für dieses Geld findet sich in der Preisliste allerlei, um es sich im Jaguar etwas bequemer einrichten zu können.