Autogas-Umrüstung: Opel senkt den Aufpreis
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Autogas hat nicht nur Vorteile
Selbstverständlich gibt es auch Fakten, die gegen Autogas sprechen. Erstens ist dieser Sprit fossilen Ursprungs, während Erdgas-Fahrzeuge auch mit regenerativ gewonnenem Biogas fahren können. Zweitens stellen derzeit nicht die Gas- sondern die Diesel- und Hybridfahrzeuge CO2-Rekorde auf. Das emissionsärmste Flüssiggas-Auto, der Chevrolet Matiz 0.8 S EcoLogic, stößt 107 g/km CO2 aus, während ansonsten das Dieselmodell VW Polo 1.2 TDI BlueMotion mit 87 g/km führt. Dafür sind die Stickoxid- und Rußemissionen bei Autogas deutlich niedriger als beim Diesel. Ein dritter Nachteil von Autogas ist das Einfahrverbot, das die Eigentümer von etlichen Parkhäusern verfügt haben – zum Beispiel auch am Frankfurter und Münchner Flughafen. Wer mit diesen Nachteilen leben kann, für den ist Autogas eine Überlegung wert.
Fazit: Nicht nur für Vielfahrer
Alles in allem dürfte sich LPG für viele Autofahrer lohnen: Unser Rechenbeispiel mit dem Opel Zafira 1.8 LPG zeigt, dass sich der Mehrpreis von 1100 Euro schon nach etwa 26.000 Kilometer amortisiert hat. Da muss man kein Vielfahrer sein, um ins Grübeln zu kommen. Auch im Vergleich mit Erdgas und Diesel ist Autogas die günstigere Lösung. Zudem schwanken die Preise längst nicht so stark wie bei Super und Dieselkraftstoff.
Autogas-Umrüstung: Opel senkt den Aufpreis (20 Bilder)

Der Opel Agila ist der jüngste Zugang in der Autogas-Palette von Opel.
(imp)