BMW gegen Mercedes: Noble Kombis im Vergleich
Mercedes: Unschlagbar großer Kofferraum
In der E-Klasse gibt es jede Menge Platz, sowohl für die Passagiere als auch fürs Gepäck. Der Kofferraum ist serienmäßig über eine elektrische Heckklappe zugänglich. 695 Liter Fassungsvermögen im Normalzustand sind bereits sehr ordentlich. Die 1950 Liter bei umgelegten Rücksitzlehnen und dachhoher Beladung sind hingegen unschlagbar in der oberen Mittelklasse. Eine tiefe Ladekante sowie ein außerordentlich breiter und langer Laderaum lassen beim Mercedes nur wenige Transportwünsche unerfüllt. Wer deutlich mehr Platz benötigt, muss zu einem Van greifen.
BMW: Kleiner als die E-Klasse
Neu ist, dass auch der 5er Touring reichlich Platz bietet. Er hat zwar im Vergleich mit dem Mercedes das kleinere Fassungsvolumen, aber auch in den Bayern lässt sich jede Menge einladen: zwischen 560 und 1670 Liter Gepäck passen hinein. Bezüglich der Ladefläche und -höhe reicht der BMW aber nicht an das große T-Modell heran. Nichtsdestotrotz lassen sich auch im 5er Touring zwei Fahrräder oder ein Standard-Kühlschrank transportieren. Bei sperrigem Ladegut macht sich jedoch der flache Heckabschluss bemerkbar. Hier ist die E-Klasse mit ihrem eher steilen Abschluss klar im Vorteil. Die drei Rücksitzlehnen im BMW können jeweils einzeln umgelegt werden. Eine automatisch öffnende und schließende Kofferraumklappe muss beim 5er extra bezahlt werden. Serienmäßig lässt sich dafür separat die Heckscheibe des Touring öffnen, etwa um kleine Gegenstände zu verstauen.
In beiden viel Platz für die Passagiere
Das Platzangebot für die Insassen ist in beiden Kombis ausgesprochen großzügig: Vorne finden sowohl im BMW als auch im Mercedes große Menschen mehr als ausreichend Platz. Beide können im Fond bis zu drei Passagiere komfortabel aufnehmen. Um mit dem Kopf nur in die Nähe des Dachhimmels zu geraten, muss man schon deutlich mehr als Durchschnittsgröße aufweisen. Der Touring bietet schon viel Beinfreiheit hinten, das T-Modell sogar noch etwas mehr. Auffallend bei beiden Kontrahenten: Wer hinten sitzt, bekommt von der Außenwelt nicht allzu viel zu sehen. Hohe Fensterlinien, massive Vordersessel und – vor allem im Mercedes – eine niedrige Sitzposition schränken das Sichtfeld der hinteren Fahrgäste stark ein.