Detroit Electric elektrisiert Proton
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Zwei Varianten zur Auswahl
Auf Proton-Basis entstehen zunächst zwei Fahrzeugtypen mit unterschiedlicher Reichweite. Ausdrücklich wird betont, dass es sich um reine Elektroautos ohne Verbrennungsmotor als Range Extender handelt. Das von Detroit Electric entwickelte System nutzt als Energiespeicher Lithium-Polymer-Batterien. Der 4,48 Meter lange Detroit Electric e63 basiert größtenteils auf dem Proton Persona. Der mit gleichem Radstand versehene, aber knapp 15 Zentimeter kürzere e46 mit großer Heckklappe beruht auf dem Proton Gen2. Je nach Wunsch des Kunden variiert die Kapazität der Batterien: Die „Stadt“-Ausführung mit 25 kWh fährt bis zu 180 Kilometer weit. Mit Haushaltsstrom benötigt man zum Aufladen acht Stunden, bei Starkstromnutzung verringert sich die Zeit auf dreieinhalb Stunden. Zudem besteht die Möglichkeit einer Schnellladung auf 90 Prozent in zwanzig Minuten.
Günstige Preise
Eine höhere Reichweite von 320 Kilometer ermöglicht der Energiespeicher mit 40 kWh Kapazität. Hier betragen die Ladezeiten 12,5 oder fünf Stunden. Für die Schnellladung wird eine halbe Stunde veranschlagt. Alle Versionen nutzen den gleichen „Magnetic Flux“-Elektromotor mit einer Leistung von 75 kW – als kurzfristige Spitze sind sogar 150 kW möglich. Das maximale Drehmoment liegt zwischen 350 und 380 Newtonmeter. Mit beiden Batterietypen soll das Fahrzeug in unter acht Sekunden auf Tempo 100 beschleunigen, die Höchstgeschwindigkeit beträgt demnach 180 km/h. Je nach Ausrüstung bewegen sich die geplanten Preise zwischen 23.000 und 33.000 US-Dollar, umgerechnet 17.400 bis 25.000 Euro. Das wäre günstig, denn derzeit schätzen Experten die Preise für Lithium-basierte Batterien auf rund 750 Euro pro kWh – Detroit Electric sieht das offenbar ganz anders. (rh)