Fahrbericht: Opel Insignia OPC mit 325 PS
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Unbefriedigender Sound-Check
Opel Vice President Alain Visser nennt den Motorsound des Insignia OPC "pfiffig". Was er damit mein, bekomme ich während der Testfahrt nicht heraus – auf jeden Fall nicht das Arbeitsgeräusch zwischen 1500 und 2500 U/min. In diesem Drehzahlbereich dröhnt das Aggregat vernehmlich. Nach ein paar Minuten nervt das wie ein Loch in der Socke. Ganz klar: Wer einen Opel Insignia OPC fahren möchte, muss wissen, dass er den genannten Drehzahlbereich meiden sollte. Dringende Bitte an Opel: Wenn es irgendwie geht, beheben Sie dieses Problem bis zum Marktstart im Herbst 2009 – der Motorsound des Testwagens ist ein Unding.
Ausschließlich mit Sechsgang-Handschaltung
Der Opel Insignia OPC wird immer von Hand beschaltet. Sechs Gänge müssen auf relativ langen Wegen eingelegt werden. Immerhin hakelt die Schaltung kaum. Aber der Passat R36 ist mit einem Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG) unterwegs. Ein vergleichbares Getriebe kann Opel derzeit nicht anbieten. Für den viertürigen Insignia OPC wollen die Rüsselsheimer mindestens 44.900 Euro haben – beim Passat R36 wandern 45.525 Euro nach Wolfsburg. Der VW ist also 625 Euro teurer, hat aber eben das der manuellen Opel-Sechsgang-Handschaltung deutlich überlegene DSG an Bord.