Fahrbericht: Skoda Fabia nach dem Facelift
Seite 3: Fahrbericht: Skoda Fabia nach dem Facelift
Siebengang-DSG auf Wunsch
Apropos Schaltung: Serie ist wie bei allen Fabia-Versionen eine Fünfgang-Schaltung. Optional gibt es für die 105 PS starke 1.2-TSI-Version das erwähnte Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe. Anders als die Variante mit sechs Gängen arbeitet es mit Trockenkupplungen, was Verbrauchsvorteile verspricht. Trotz der zwei Gangstufen mehr im Vergleich zum manuellen Getriebe sinkt der Spritverbrauch bei der DSG-Variante jedoch nicht, sondern ist der gleiche wie bei der Schaltversion. Der Aufpreis beim Fabia ist noch nicht bekannt. Zum Vergleich: Beim Polo kostet das DSG 1300 Euro, beim Octavia 1700 Euro. Schaltwippen am Lenkrad wird es wohl nicht geben – schließlich gibt's im Polo auch keine.
Straffes, etwas unkomfortables Fahrwerk
Das Fahrwerk des Fabia ist wie bisher schon recht straff ausgelegt, wobei der Komfort auf schlechtem Belag zuweilen etwas auf der Strecke bleibt. Die von uns gefahrenen Autos waren mit unterschiedlichen Sitzen ausgestatten, deren Qualitäten beim Seitenhalt von mäßig bis hervorragend reichten. Der Kofferraum bietet 315 bis 1180 Liter Volumen – etwas mehr als die alte Fabia-Version und für einen Kleinwagen sehr gute Werte. Innen gibt es hier und da hinterschäumte Oberflächen, aber im Großen und Ganzen erscheint das Cockpit etwas lieblos eingerichtet. Die gefahrenen tschechischen Ausstattungen besitzen zum Beispiel schmucklose Luftausströmer und nicht chromumrahmte, wie sie die Pressemitteilung anpreist. Die Handgriffe am Dach sind nicht gedämpft und der DSG-Wahlhebel ist ganz aus schwarzem Plastik. Ob die deutsche Version hochwertiger ist, muss man abwarten.