Fiat Panda in der Erdgas-Version: Wie günstig ist CNG wirklich?

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Der Panda Natural Power besitzt einen Benzintank mit 30 Liter Kapazität, der kaum kleiner ist als beim normalen Panda 1.2 8V. Hinzu kommen noch die Erdgastanks, die unterflur angebracht sind und zusammen 72 Liter fassen. Insgesamt erhöht sich so die Reichweite deutlich gegenüber dem Benzinmodell. Legt man den vom Hersteller angegebenen Verbrauch zugrunde, schafft man 480 Kilometer im Benzinmodus und 270 Kilometer im Erdgasbetrieb, zusammen also 750 Kilometer. Die Benzinversion fährt trotz etwas größerem Tank und geringerem Benzinverbrauch ohne Tankstopp nur etwa 550 Kilometer.

Das Handling der Erdgasversion bereitet keine großen Probleme. Der Umschalter zwischen Benzin- und Gasbetrieb links unten am Armaturenbrett ist allerdings für Neulinge etwas schwer zu finden. Da die Füllstandsanzeige für Gas ebenfalls dort angebracht ist, verrenkt man sich den Hals, wenn man wissen will, wie viel Gas man noch an Bord hat. Ist der CNG-Vorrat aufgebraucht, schaltet der Fiat automatisch auf Benzin um. Umgekehrt klappt das nicht, denn zum Anlassen braucht der Erdgas-Panda Benzin. Deshalb ist es keine gute Idee, den Benzinvorrat mit dem Gedanken an den noch vollen Erdgastank restlos aufzubrauchen. Das Erdgas-Tanken geht einigermaßen einfach von der Hand. Allerdings muss der Tankrüssel ohne Verkanten mit dem Tankstutzen verbunden werden. Bei uns war das einmal nicht möglich, sodass der Tankwart helfen musste, und auch der fummelte fünf Minuten herum. Die Tankrechnung von unter zehn Euro entschädigte uns für den Ärger.