Ford Grand C-Max: Unterwegs mit dem 163 PS starken Diesel

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Den Grand C-Max gibt es mit den gleichen Motoren wie den C-Max. Die vier Benziner haben allesamt 1,6 Liter Hubraum, die stärkeren beiden besitzen dazu einen Turbo. Bei den Selbstzündern gibt es zwei 1,6-Liter- und drei Zweiliter-Diesel. Unsere Version mit 163 PS starkem 2.0 TDCi ist die Topdiesel-Variante. Beim Testwagen war die optionale Powershift-Schaltung an Bord, ein Doppelkupplungsgetriebe mit sechs Gängen für 1750 Euro Aufpreis. Für die Benziner ist derzeit keine Automatikversion im Angebot. Schaltwippen am Lenkrad gibt es weder serienmäßig noch als Extra. Der Diesel bietet guten Durchzug, doch die Kombination mit dem Powershift-Getriebe scheint weniger glücklich. Das Getriebe fühlt sich bisweilen etwas träge an. Man gibt Gas, aber das Auto reagiert erst nach einer Gedenksekunde. Zudem macht es den Grand C-Max fast 60 Kilogramm schwerer. Da das zulässige Gesamtgewicht nicht steigt, kann der Fahrer entsprechend weniger zuladen: Statt 725 sind es nur noch 666 Kilogramm.

In der Praxis verbrauchten wir auf unserer Ausfahrt 7,8 l/100 km. Ford gibt den Verbrauch der Powershift-Version mit 5,8 l/100 km an. Die Schaltversion, die wie die Powershift-Variante sechs Gänge hat, soll einen halben Liter weniger verbrauchen. Beim Standardsprint hat der Powershifter das Nachsehen: Die Schaltversion ist 0,6 Sekunden schneller auf Tempo 100. Bei der Höchstgeschwindigkeit ist der Unterschied minimal. Die Nachteile bei Fahrleistungen und Verbrauch mag jeder Fahrer selbst gegen den Komfortgewinn abwägen – wir würden uns für die Schaltversion entscheiden.