Hyundai ix55 3.0 V6 CRDi: Erste Fahreindrücke

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Mit wenigen Handgriffen und geringem Kraftaufwand lassen sich diese Zusatzsitze aufrichten. Um sich dort niederzulassen, lässt sich sowohl der Einzelsitz als auch die Doppelbank der zweiten Reihe verschieben. Wir sind überrascht: Ausreichende Kopf- und Beinfreiheit vermitteln uns das Gefühl, auch eine längere Strecke als Hinter-Hinterbänkler gut zu überstehen. Eine Reihe weiter vorn versüßen jede Menge Platz, Sitzheizungen und eine manuelle Zusatzklimaanlage mit Luftdüsen im Dachhimmel die Fahrt. Wer für die große Reise zu zweit mehr Platz braucht, kann die Rücklehnen der zweiten Reihe auch klappen und so für maximal 1746 Liter Ladevolumen sorgen.

Es geht nach vorn, ins Cockpit: Beleuchtete Einstiegsleisten zeugen vom Premium-Anspruch, den der Hersteller mit dem ix55 erfüllen will. In den beheizbaren Ledersesseln fühle ich mich wohl, vermisse aber etwas den Seitenhalt. Das Cockpit ist funktional eingerichtet, die Materialien wirken hochwertig und fühlen sich gut an, die Verarbeitung passt. Zu kritisieren ist die nicht intuitiv bedienbare Klimaautomatik: Die Tasten sehen sich sehr ähnlich und die Beschriftung für die Funktionen ist zu klein.

Gar nicht Premium-konform ist der Umstand, dass man zurzeit kein fest installiertes Navigationssystem bestellen kann. Ein solches soll ab Herbst 2009 angeboten werden und dann über einen DVD-gestützten Lotsen hinaus eine Rückfahrkamera und eine Bluetooth-Schnittstelle bieten. Weitere, im Auto-Oberhaus mittlerweile verbreitete Features wie beispielsweise ein Abstandstempomat, ein Spurverlassen-Warner oder ein Totwinkel-Warner fehlen hingegen völlig in der Optionen-Liste des Koreaners. Dafür gibt es eine MP3-fähige Soundanlage mit sechs Lautsprechern und USB- sowie iPod-Anschluss schon in der Grundausstattung.