Maserati GranTurismo MC Stradale: Ausflug im leichten Spitzenmodell
110 Kilogramm weniger
Der Wegfall der hinteren Sessel bringt 16 Kilogramm Gewichtsersparnis. Die Schalensitze aus Karbon reduzieren das Gesamtgewicht nochmals um 26 Kilogramm. Weitere Maßnahmen wie eine andere Dämmung, Keramikbremsen und eine modifizierte Auspuffanlage lassen den MC Stradale insgesamt 110 Kilogramm weniger auf die Waage stemmen als der GrandTurismo S. Dennoch liegt das Leergewicht des neuen Topmodells bei mehr als 1,7 Tonnen.
Bei Regen schwierig zu fahren
Beim Starten gibt der 4,7-Liter-V8-Motor einen kleinen Vorgeschmack auf das Potenzial, das in ihm steckt. Schon im Stand ist er nicht leise. Noch einmal zehn Pferdestärken mehr als beim GranTurismo S holten die Ingenieure aus dem Triebwerk. Mit 450 PS ist der MC Stradale damit das stärkste Modell der Marke – und zugleich das schnellste. Als erster Serien-Maserati knackt er die Tempo-300-Schallmauer. 301 km/h sollen maximal möglich sein. Den Spurt von null auf 100 gibt Maserati für den MC Stradale mit 4,6 Sekunden an. Das wäre fast eine halbe Sekunde zügiger als beim GranTurismo S. Bei Regen zeigt sich, dass der MC Stradale auf rutschigem Untergrund nicht ganz einfach zu handeln ist. ESP und ASR greifen zwar hilfreich ein. Doch zügige Kurvenfahrt und Beschleunigung per Kickdown erfordern einiges an fahrerischem Können, will man das Auto sicher auf der Straße halten.