Mercedes E 63 AMG: Sport-Limousine mit Technik-Schmankerln

Schneller aber sparsamer soll die Neuauflage der sportlichsten Mercedes-E-Klasse durch die Kurven huschen. Dafür bekam sie ein neues Fahrwerk und das 7-Gang-Sportgetriebe aus dem SL 63 AMG

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Affalterbach, 1. April 2009 – Der E 63 AMG von Mercedes' firmeneigener Tuning-Schmiede wirbt mit einigen technischen Leckerbissen, die in dieser Form erstmals in einer E-Klasse verfügbar sind: Von ihren schwächeren Geschwistern unterscheidet sie über die optischen Veränderungen hinaus zum Beispiel ein neu entwickeltes Fahrwerk mit Luftfederung hinten. Auch die Leistung des des 6208 Kubikzentimeter großen V8 stieg gegenüber dem Vorgänger an.

Die neue Spitzen-Limousine wurde mit 525 PS 11 PS stärker als bisher und liegt gleichauf mit dem SL 63 AMG. Statt der Siebengang-Automatik 7G-Tronic kommt nun das Speedshift-MCT-Getriebe zum Einsatz, das ebenfalls aus dem Roadster bekannt ist. An den Fahrleistungen ändert das neue Antriebspaket jedoch nichts: Tempo 100 wird nach 4,5 Sekunden erreicht, die Höchstgeschwindigkeit elektronisch auf 250 km/h begrenzt.

Mercedes E 63 AMG: Sport-Limousine mit Technik-Schmankerln (13 Bilder)

E 63 AMG: Nun gibt es auch die neue E-Klasse mit den eckigen Frontleuchten in der AMG-Version.

Deutlich verbessert hat sich aber der Spritverbrauch: Er sinkt von 14,3 auf 12,6 Liter Super plus. Damit schließt der Mercedes auf die Konkurrenz auf. Der 530 PS starke BMW Alpina B5 S ist jedoch mit 12,3 Liter etwas weniger durstig. Der Audi RS6 ist zwar mit 13,9 Liter durstiger, dafür aber auch 580 PS stark. Den gesunkenen Verbrauch des Sport-Mercedes ermöglicht ein ganzes Maßnahmenpaket. So gewinnt der E 63 AMG die Bremsenergie im Schubbetrieb zurück. Die innermotorische Reibung wird durch eine besondere Beschichtung der Zylinderlaufbahnen verringert.