Scholz: Umbruch in Autoindustrie bietet Chancen für Ostdeutschland

Der Osten habe große Chancen, erklärte der SPD-Kanzlerkandidat. Die ersten Elektroauto-Fabriken seien dort entstanden, auch Batteriefabriken entstünden.

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Elektroauto, E-Auto, Laden

(Bild: Smile Fight / shutterstock.com)

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  • dpa

Der SPD-Kanzlerkandidat sieht im Umbruch in der Autoindustrie hin zu elektrischen Antrieben auch Chancen für die ostdeutschen Bundesländer. Die ersten Fabriken, die Elektroautos herstellten, seien in Ostdeutschland entstanden, sagte Olaf Scholz bei einer Wahlkampfveranstaltung in Erfurt. Auch Batteriefabriken entstünden in den neuen Bundesländern.

Der Ausstieg aus der Kohleverstromung und die Diskussion darüber, welche Bedeutung Wasserstoff in der Zukunft haben werde, sei ein Thema für die Lausitz. "Das sind große Chancen, dass wir jetzt in diesem Moment auch das beitragen können, was für neue Arbeitsplätze wichtig ist", sagte Scholz.

Von den großen Konzernzentralen in Deutschland befänden sich "nicht so viele im Osten", sagte Scholz. Wenn man das ändern wolle, liege eine Chance "genau in solchen Umbruchprozessen, wenn etwas Neues entsteht und später größer werden kann".

Er sprach sich zudem dafür aus, Bundesbehörden stärker in ostdeutsche Bundesländer zu verlagern. Dabei gehe es nicht nur darum, dass neue Institutionen und Behörden vor allem in den neuen Ländern angesiedelt werden, sondern auch um "Behördenverlagerungen", sagte Scholz.

(kbe)