Seat Alhambra: Der Neue im Fahrbericht
Nun mit Schiebetüren
Ein Kritikpunkt sind die zu kurzen Sitzflächen der zweiten Reihe. Menschen mit langen Beinen werden darüber auf längeren Strecken nicht erfreut sein. Praktisch sind dagegen die vielen Ablagen im Auto, so gibt es unter anderem Geheimfächer hinter den Vordersitzen, die ideal für Spielzeug sind. Gegen Aufpreis ist auch eine 230-Volt-Steckdose für die hintere Mittelkonsole lieferbar. Nicht minder praktisch sind die serienmäßigen hinteren Schiebetüren, die auf Wunsch auch elektrisch betätigt werden können, unter anderem auch vom Fahrerplatz aus. Wer will, kann sich dazu einen Elektro-Helfer für die Heckklappe bestellen, bei dem sogar der Öffnungswinkel programmiert werden kann.
Unterschiede im Detail
Praktisch ist er also, der Seat Alhambra, aber in welchen Details unterscheidet er sich eigentlich vom VW Sharan? Auf den ersten Blick ist das gar nicht einfach festzustellen: Geändert wurden die Frontpartie und die Heckleuchten. Hinzu kommen ein Seat-Lenkrad sowie geringfügig andere Kunststoffe im Innenraum mit anderen Stoffen. Im Testwagen waren sehr helle Sitzbezüge eingebaut, was für ein Familienauto eher unpraktisch scheint. Es stehen aber auch dunklere Bezüge zur Wahl. Zu guter Letzt gibt es für den Alhambra andere Farben und Felgen. Wie erwartet, birgt das Cockpit keine Überraschungen, alles ist gut erkennbar und in Griffweite. Die Verarbeitung ist gut, doch teilweise wirkt das verbaute Plastik etwas billig. Sowohl Kopf- als auch Beinfreiheit fallen üppig aus, lediglich im Beifahrerfußraum schränkt das Radhaus den Platz etwas ein. Ein weiterer Minuspunkt betrifft die zu klein geratenen Außenspiegel.