Seat Alhambra: Neue Varianten im Fahrbericht
Straffes Fahrwerk
Einen guten Eindruck macht das Fahrwerk des Alhambra – selbst auf kurvigen Bergstrecken. Die Seitenneigung hält sich stark in Grenzen. Für einen über 1,70 Meter hohen Van ist das durchaus bemerkenswert. Die Kehrseite: Der Van ist recht straff abgestimmt. Über die schwellenartigen Schikanen, die zur Durchsetzung der Tempolimits errichtet werden, rollt der Alhambra etwas steif. Das Cockpit hat wenig Van-Eigenarten, sodass man sich fast wie in einer Limousine oder einem Kombi fühlt. Die Sitze sind straff gepolstert und bieten ausreichenden Seitenhalt. Auch in der zweiten Reihe sitzt man hervorragend - Bein- und Kopffreiheit sind großzügig. Nach hinten eingestiegen wird im Alhambra serienmäßig über Schiebetüren links und rechts. Das Gepäckraumvolumen überzeugt: 809 Liter sind es in fünfsitziger Konfiguration, beladen bis zur Fensterunterkante. Mit umgeklappter zweiter Sitzreihe passen sogar maximal 2430 Liter hinein – beim Siebensitzer sind die Zahlen etwas niedriger. Das Kofferraumvolumen beim Allradler, der ebenfalls als Fünf- und Siebensitzer verfügbar ist, unterscheiden sich nicht.
Gute Grundausstattung
Die Grundausstattung Reference ist bereits recht umfassend: ESP, sieben Airbags, eine elektronische Parkbremse, zwei Schiebetüren, elektrisch einstellbare Außenspiegel, elektrische Fensterheber rundum, Zentralverriegelung mit Fernbedienung, CD-Radio und Klimaanlage sind Serie. Bei der höheren Ausstattung Style, die einen Aufpreis 2350 Euro verlangt, kommen noch 16-Zoll-Alus, Anklappfunktion für die Außenspiegel, Dachreling, ein besseres Soundsystem, Tempomat, Nebelscheinwerfer und Regensensor hinzu.