Skoda Yeti 1.6 TDI Greenline: SUV mit Sparambitionen

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Der Yeti Greenline beschleunigt in 12,1 Sekunden 0 auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 176 km/h. Der 1.6 TDI liefert im Grunde ausreichende Fahrleistungen, sportliche Ambitionen hat er nicht. Leider lässt die Start-Stopp-Automatik den Motor zuweilen nicht so schnell an, wie man losfahren will. Hinzu kommt eine leichte Anfahrschwäche, an die man sich allerdings rasch gewöhnt.

Das Fahrwerk teilt sich der Yeti im Wesentlichen mit dem Skoda Octavia. Keine Besonderheit ist die McPherson-Vorderachse, doch hinten kommt statt einer Verbundlenker- eine aufwendige Mehrlenkerachse zum Einsatz. Damit fährt sich der Yeti gut, wirkt allenfalls bei Querfugen im Asphalt etwas zu hart.

Auch dem Cockpit ist die Verwandtschaft zum Volkswagen-Konzern anzumerken: Zahlreiche Schalter sind aus anderen Modellen bekannt, die Verarbeitung ist gut. Die Sitze bieten ausreichenden Seitenhalt. Im Fond des 1,69 Meter hohen Autos hat man verständlicherweise genug Kopffreiheit, aber auch die Kniefreiheit ist ausreichend. Dazu muss man allerdings die Rückbank nach hinten verschieben. Das gehört zum so genannten Varioflex-Sitzkonzept, das vom Skoda Roomster bekannt ist. Die drei einzelnen Fondsitze werden nach vorne gewickelt und dort fixiert oder bei Bedarf ausgebaut. Der Kofferraum fasst zwischen 405 und 1760 Liter Gepäck. Störend ist jedoch die hohe Ladeschwelle: Während man schwere Getränkekisten bei den meisten Kombis einfach herausziehen kann, müssen sie beim Yeti Greenline angehoben werden. Ein Einlegeboden, wie er bei anderen Ausstattungen verfügbar ist, wäre hier eine feine Sache.