Toyota RAV4: Facelift nach nur einem Jahr
1994 begründete Toyota mit dem RAV4 das Segment der Kompakt-SUV. Nur ein Jahr nach dem letzten Facelift überarbeitet Toyota den RAV4 nun erneut. Es blieb allerdings bei etwas optischer Retusche
- rhi
Holzhausen (Ammersee), 10. Juni 2010 – Nur ein Jahr nach dem letzten Facelift überarbeitet Toyota den RAV4 erneut. Damit will der japanische Hersteller gegenüber jüngeren Konkurrenten wie VW Tiguan, Ford Kuga und Hyundai ix35 in der Käufergunst bestehen. Kunden, die sich im vergangenen Jahr für das Kompakt-SUV von Toyota entschieden haben, dürften sich über den zu erwartenden Wertverlust eher weniger freuen.
Gegen Aufpreis mit Leder-Alcantara
Ein markantes Merkmal des neuen RAV4 ist die umgestaltete Frontpartie mit breiterem Chrom-Kühlergrill und neuen geformten Scheinwerfern. Hinzu kommen ein geänderter Stoßfänger vorne und LED-Leuchten am Heck. Im Innenraum hat sich dagegen nur wenig getan, hier gibt es künftig gegen Aufpreis eine Leder-Alcantara-Ausstattung. Die Rücklehnen bleiben einfach umzuklappen, hierzu muss man lediglich einen Griff in der Nähe der Hecktür betätigen. Das Kofferraumvolumen beträgt zwischen 586 und 1752 Liter.
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Nach nur einem Jahr bekommt der Toyota RAV4 erneut ein Facelift.
Automatik nicht für alle
Der Vierzylinder-Benziner im RAV4 leistet 158 PS. Er ist mit manuellem Sechsgang-Schaltgetriebe sowie Front- oder Allradantrieb erhältlich. Für die Allrad-Version ist auch eine CVT-Automatik namens "Multidrive S" erhältlich. Dann kann zusätzlich ein Sport-Modus und eine manuelle Schaltfunktion gewählt werden. Der beliebteste RAV4 soll der 2.2 D4-D mit 150 PS starkem Diesel werden. Serienmäßig an Bord ist eine Sechsgang-Handschaltung, zudem kann zwischen Front- und Allradantrieb gewählt werden. Der Allradler ist auch mit einer Sechs-Stufen-Automatik zu bekommen. Topversion des RAV4 ist der 2.2 D-CAT: Der Spitzendiesel mit 177 PS ist nur mit Allradantrieb und Schaltgetriebe im Programm.