Unterwegs im Hyundai ix55 mit neuem Diesel

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Im Inneren bietet der ix55 ansonsten vor allem eines: sehr viel Platz. Auch die Variabilität ist ausgezeichnet, so kann man die zweite Reihe längs verschieben. Rückt man die Sitze nach hinten, ist der Sitzkomfort in der zweiten Reihe beeindruckend. Über dem Kopf ist ohnehin viel Raum, was sich bei einem 1,81 Meter hohen Auto eigentlich aber auch von selbst versteht. Nicht so selbstverständlich ist das Gleiche in der dritten Reihe. Doch auch dort ist der Sitzkomfort gut: Die Sitzfläche ist zwar ein wenig zu flach montiert, doch Knie und Kopf haben genug Platz. In den Kofferraum passen in fünfsitziger Konfiguration 598 Liter. Klappt man die zweite Reihe um, werden daraus 1746 Liter. Der Laderaum ist gut nutzbar, es ergibt sich eine nur minimal nach oben ansteigende Fläche. Ein 28-Zoll-Trekkingrad beispielsweise lässt sich ohne Probleme am Stück einladen.

Den ix55 3.0 V6 CRDi gibt es ab 44.630 Euro. Ähnlich stark motorisierte SUVs sind meist deutlich teurer. So bekommt man den VW Touareg V6 TDI in der 245-PS-Version erst ab 52.375 Euro. Der Hyundai ist also günstig, wobei der Wertverlust noch höher als bei den Konkurrenten ausfallen dürfte. Trotz des vergleichsweise niedrigen Preises ist der Hyundai bereits in der Basisversion Comfort gut ausgestattet. Tempomat, Zweizonen-Klimaautomatik und ein elektrisch verstellbarer Fahrersitz gehören zur Serienausstattung. Ebenfalls Standard sind stattliche fünf Jahre Garantie. Was fehlt, sind moderne Assistenzsysteme wie ein Abstandtempomat oder ein Müdigkeitswarner. Zumindest in diesem Punkt bleibt für Hyundai noch ein wenig zu tun.