Unterwegs im Lancia Voyager 2.8 CRD

Inhaltsverzeichnis

Wer also öfter Möbel oder ähnliches Sperrgut transportieren muss, aber auch ab und zu das Auto mit sechs Personen vollladen will, liegt beim Lancia Voyager goldrichtig. Und es gibt ihn auch nur in der Ausstattung „Gold“, die unter anderem eine elektrisch verstellbare Pedalerie und eine Lenkradheizung enthält – also Optionen, die man eher in S-Klasse-Bereichen vermuten würde. Auch eine Dreizonen-Klimaanlage ist ab Werk mit dabei.

Die Lancia-Uhr steht sinnbildlich für die ganze Kabine: Nichts passt optisch zueinander, das Armaturenbrett wirkt, als wäre es aus einer anderen Baureihe entnommen worden. Der Gangwahlhebel hat zwar einen gewissen Style, aber passt wiederum nicht so richtig, weil er qualitativ recht hochwertig anmutet. Der Rest des großen Raums wird nämlich mit billig wirkenden Materialien gepflastert. Wer viel Platz für sein Geld will, merkt hier sehr deutlich, dass ihm nichts geschenkt wirkt.

Aber Platz ist auf jeden Fall da: Selbst in der dritten Reihe können Erwachsene halbwegs bequem sitzen. Die Stow-'n-Go-Funktion bedingt, dass die Passagiere überdurchschnittlich hoch thronen. Deshalb stoßen in der zweiten Reihe große Insassen fast mit ihren Köpfen an die Decke. Wiederum gut: Im Voyager gibt es eine Vielzahl von üppigen Ablagemöglichkeiten.