Unterwegs im Lancia Voyager 2.8 CRD

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Wer das große italienische Ami-Schiff um enge Kurven steuert, erwartet zwangsläufig einen schwankenden Riesen – und wird überrascht. Die Neigung in Kurven hält sich in Grenzen, der Wagen lässt sich sicher fahren. Trotzdem ist der Van ausreichend komfortabel abgestimmt. Nur die Lenkung könnte direkter sein und deutlich weniger Spiel in der Mittellage aufweisen.

Wir waren mit dem 2,8-Liter-Vierzylinder-Diesel unterwegs. Der Diesel leistet 163 PS und generiert ein maximales Drehmoment von 360 Nm. Damit geht es in 11,9 Sekunden von null auf 100 km/h – was für einen Van dieser Größe ganz passabel ist. Auch gefühlt bietet der Voyager ausreichende Fahrleistungen. Die Höchstgeschwindigkeit ist mit 185 km/h erreicht. Nur was den Schallschutz angeht, haben sich die Ingenieure beim Lancia Thema deutlich mehr Mühe gegeben. Als Normgesamtverbrauch gibt der Hersteller 7,9 Liter Diesel pro 100 Kilometer an. Die Marktchancen des ebenfalls verfügbaren 3,6-Liter-Sechszylinder-Benziners mit 283 PS dürften sich in Deutschland in Grenzen halten. Serienmäßig ist im Lancia Voyager eine Sechsstufen-Automatik.