Unterwegs im Skoda Fabia GreenLine

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Zu diesem Zweck haben wir uns auf zwei Testrouten begeben, die beide vorrangig aus Landstraßen bestehen. Auf der ersten, rund 115 Kilometer langen Tour war Ausloten der maximal möglichen Einsparmöglichkeiten angesagt. Also: Klimaanlage aus, Radio aus und Fenster zu. Schon bald rinnt bei tropischen Außentemperaturen der Schweiß von der Redakteursstirn, es scheint. Unweigerlich kommt einem die Frage in den Sinn, wie es unsere Vorfahren in ihren unklimatisierten Autos ausgehalten haben – schließlich waren Staus schon vor 30 Jahren keine Seltenheit. Zugleich wird klar, dass eine Klimaanlage kein dekadenter Luxus ist, sondern die Leistungsfähigkeit des Fahrers erhöht. Am Etappenziel stehen 3,8 Liter Durchschnittsverbrauch auf dem Display des Bordcomputers. Ein durchaus respektabler Wert, auch wenn andere Kollegen sogar 3,2 Liter erreichen. Solch eine Zahl klingt natürlich beeindruckend, aber seien wir ehrlich: Im Alltag fährt kaum jemand mit ausgeschalteter Klimaanlage und rollt ohne Motorkraft Hügel hinunter. Auftakt also für die zweite Route, dieses Mal mit erhöhtem Autobahnanteil.

Auf der anderen Testroute wird so gefahren, wie es für viele Fahrzeuglenker im Sommer normal ist. Die Klimaanlage wird angestellt und die einzelnen Gänge stärker ausgefahren. Gerade an Steigungen fällt es bisweilen schwer, den günstigsten Gang auszuwählen, das Getriebe zwingt einen zum Zurückschalten. Auf der Autobahn fahren wir auch einmal mit 130 km/h, die sich im Fabia GreenLine gut aushalten lassen. Jetzt wird die lange Übersetzung zum Vorteil, es liegen gerade einmal 2200 Umdrehungen an. Steigt der Verbrauch nun in absurde Höhen, wie es bei einigen Spritsparmodellen der Fall ist? Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Mit 4,4 Litern liegen wir nur 0,3 Liter über der Werksangabe.