VW-Caddy-Facelift: Unterwegs im neuen 1.6 TDI mit 102 PS

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Die Lenkung arbeitet jetzt elektromechanisch und angenehm direkt. Das Fahrwerk wirkt Wankbewegungen in Kurven entgegen. Hinten ist mit Rücksicht auf schwere Zuladung weiterhin eine Starrachse mit Blattfedern verbaut. Das wird mit Komforteinbußen erkauft, vor allem bei stärkeren Unebenheiten geht es dann durchaus etwas rumpelig zu.

Auch der erneuerte Caddy ist in vielfältigen Varianten erhältlich: Es gibt eine Nutzfahrzeug- und eine Pkw-Ausführung (die künftig auf den Namenszusatz "Life" verzichtet) – jeweils als 4,40 Meter lange Normalversion oder um 47 Zentimeter gestreckt als Caddy Maxi. Darüber hinaus gibt es die Reisemobil-Variante namens Caddy Tramper. Auch Allradantrieb und das Doppelkupplungsgetriebe DSG sind auf Wunsch zu haben. Um bei dieser Vielfalt nicht ganz den Überblick zu verlieren, wurden die Ausstattungslinien des Pkw-Caddy an andere VW-Modelle angeglichen und heißen nun Startline, Trendline und Comfortline.

Ab sofort sind alle Varianten serienmäßig mit ESP, Frontairbags, einer Schiebetür rechts und Tagfahrlicht ausgerüstet. Der Caddy Trendline bietet darüber hinaus lackierte Türgriffe und Außenspiegel, eine zweite Schiebetür, einen voll verkleideten Fahrgastraum, ein verschließbares Handschuhfach und ein CD-Radio. Die Ausstattung Comfortline ist von außen an lackierten Stoßfängern, einer Dachreling, Leichtmetallrädern und Chromapplikationen zu erkennen. Das Interieur wird unter anderem durch ein Lederlenkrad, eine Klimaanlage und eine bessere Audioanlage aufgewertet. Als neues Topmodell wird nun der "Caddy Comfortline Edition" angeboten. Die Preise für den neuen Caddy starten bei 16.904 Euro. Für den von uns gefahrenen Caddy 1.6 TDI Comfortline werden hingegen schon fast 25.000 Euro fällig.