VW Golf GTI Cabrio: Das Beste zum Schluss

Inhaltsverzeichnis

Das Verdeck ist üppig gefüttert und schottet so auch bei hohem Tempo Lärm von außen gut ab. Offen sind selbst bei 130 km/h noch Unterhaltungen möglich, sofern das 315 Euro teure Windschott montiert ist. Selbst bei leichtem Nieselregen werden die Insassen nicht nass. Zum guten Komforteindruck passt das Fahrwerk mit seinem gelungenen Kompromiss zwischen straff und nachgiebig. Die 965 Euro teure adaptive Fahrwerksregelung namens DCC scheint nach unserer Auffassung verzichtbar. Eine Tieferlegung um 15 Millimeter wird hier auf Knopfdruck um eine sportliche, normale oder komfortable Abstimmung ergänzt. Auf der Straße konnten wir jedoch keine nennenswerten Unterschiede bei der Federung feststellen, einzig die elektromechanische Servolenkung reagiert im Sportmodus beim Einlenken einen Hauch exakter.

Exakt definiert sind bereits zwei Kennziffern: Auf den Markt kommt das Golf GTI Cabrio Mitte Juni 2012, der Preis beträgt 31.350 Euro, das sind 3650 Euro mehr gegenüber der geschlossenen Version. Wer den schnellen Golf mit DSG ordern will, muss noch einmal 1875 Euro drauflegen und landet bei 33.225 Euro. Die Serienausstattung ist ordentlich, sie enthält auch 17-Zoll-Felgen, beheizte Sportsitzen, Parksensoren hinten, Klimaautomatik und ein CD-Radio. Der Konkurrentenkreis in der Klasse „kompakt, stark und Stoffverdeck“ ist überschaubar: Für 32.600 Euro liefert Audi das 200 PS starke A3 Cabrio 2.0 TFSI aus, BMW verlangt 37.850 Euro für das 125i Cabrio mit 218 PS aus sechs Zylindern und Hinterradantrieb.