Vorstellung: Ford Mondeo Facelift 2019

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Abgesehen von den Veränderungen im Antriebsbereich setzt Ford frische Anreize nur sparsam ein. Der Kühlergrill wurde oben neu gestaltet, Stoßstange und Nebelscheinwerfer umgeformt. Das Seitenprofil „unterstreicht auch weiterhin den Eindruck visueller Leichtigkeit“ wie Ford mitteilt, was mir bislang gar nicht bewusst war. Ein paar neue Felgen und Farben, das muss reichen, um den Mondeo attraktiv zu halten. Auch der Innenraum bleibt weitgehend unverändert. Neue Sitzbezüge und Blenden bei den Türgriffen, ein paar Dekorelemente für die teuren Ausstattungsversionen – und das war es dann auch. Weiter verbessert haben will Ford die Verarbeitungsqualität, wobei die zuvor schon nicht wirklich schlecht war. Kein Vergleich zum gerade abgelösten Ford Focus.

Neu ist ein adaptiver Tempomat, der nun auch einen Stau-Assistenten enthält. Der bremst den Mondeo bis zum Stillstand runter und fährt auch automatisch wieder an, wenn der Vordermann innerhalb von drei Sekunden dies auch tut. Andernfalls muss der Fahrer leicht Gas geben oder einen Knopf auf dem Lenkrad drücken. Zu haben ist dieser Helfer natürlich nur zusammen mit der Achtgang-Automatik.

Zu den Preisen äußert sich Ford aktuell ebenso wenig wie zu einem Termin für die Händler-Premiere. Der offizielle Listenpreis für das Basismodell liegt bei 26.275 Euro, der Kombi „Turnier“ kostet 1000 Euro mehr. Ford räumt schon im Konfigurator einen Rabatt ein und bietet die Limousine dort ab 22.990 Euro an. Das erscheint fair für ein ausgereiftes, komfortables Auto der Mittelklasse. Zumal es in den kommenden Wochen in dieser Hinsicht noch etwas günstiger werden dürfte: Wer etwas flexibel ist und sich für einen Lagerwagen ohne das kommende Update entscheidet, verpasst kaum etwas und hat bei Preisverhandlungen gute Karten auf ein wirklich günstiges Angebot. (mfz)