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Seite 3: Garmin nĂĽvi 255T
Das nüvi 255T gefällt mit den für Garmin typischen einfach gehaltenen und flotten Menüs, die voll und ganz auf die Navigation ausgelegt sind und als Menüpunkte aussagekräftige Icons enthalten. Die übersichtliche Menüstruktur ist aber auch dem Umstand geschuldet, dass das Navi nur wenig Einstellmöglichkeiten bietet.
Die Sprachansagen könnten etwas ausführlicher sein und häufiger kommen, sie sind aber meist präzise. Die Stimme klingt dabei eher hart und befehlend. Bei der Routenberechnung zeigt sich das nüvi 255T souverän und führte im Test auf sinnvollen Strecken. In verzweigten Seitengassen machte allerdings das Mapmatching hin und wieder Probleme; dann setzte das Navi zur Neuberechnung der Route an, weil die errechnete Fahrzeugposition munter von Straße zu Straße hüpfte.
Nach Eingabe des ungefähren Spritverbrauchs des Fahrzeugs in Stadt und über Land sowie dem aktuellen Benzinpreis prognostiziert das Navi die Spritkosten für berechnete Strecken. Als spielerische Motivationshilfe zum Spritsparen kann der Fahrer durch langsames Bremsen und Anfahren sowie gemütlicheres Tempo Punkte für ökonomisches Fahren sammeln. In der Statistik-Anzeige überlagert die Schrift allerdings auf dem 4:3-Display die Wertungen und macht sie unleserlich.
Der Kabelbaum, an dem das Ladekabel und der TMC-Empfänger für den Staumelder hängen, stört im Wagen und sorgt für Kabelsalat. Das Display ist das leuchtstärkste im Testfeld, selbst an sonnigen Tagen beim Blick von der Seite ist alles zu erkennen. Für eine gute Übersicht sorgt zudem das Kartenmaterial, das zwar recht schlicht, dafür aber aufgeräumt daherkommt und Straßen wie Fahrhinweise deutlich von den Flächen abhebt.