Aufgepeppt
Seite 6: Pearl V35-1
Das günstigste Navi im Testfeld kommt von Pearl und kostet mit Karten für Deutschland 70 Euro. Für 85 Euro gibt es das V35-1 mit D/A/CH-Karten und europäischen Hauptstraßen, für 100 Euro mit Karten für Westeuropa auf einer 2-GByte-SD-Karte.
Die Karten stellt das V35-1 nicht nur übersichtlich dar und bietet nützliche Streckeninformationen, sondern richtet sie auch flüssig nach der Fahrtrichtung aus. Die vielen Einstellmöglichkeiten erlauben es dem Fahrer, vom Neigungswinkel der Karten bis zur Anzeige von Streckeninformationen fast jedes Detail der Übersicht seinem Geschmack anzupassen. Die Fahrspurhilfe ist an sich präzise, wird allerdings zu klein dargestellt und hebt die richtige Spur farblich nicht ausreichend hervor.
Auch bei der MenĂĽfĂĽhrung kann das Pearl V35-1 mit der ausgereiften Software iGo 8 punkten, die aus dem Hause Navngo kommt. Die MenĂĽs sind logisch angeordnet und klar strukturiert, auf Wunsch blendet das Navi einige der Funktionen aus. Im StartmenĂĽ findet der Anwender Betrachter fĂĽr TXT-Dateien und Fotos sowie Abspielsoftware fĂĽr Videos und Audio.
Beim GPS-Signal patzte das Navi an einigen Stellen mit schlechtem Mapmatching und setzte wiederholt zur Neuberechnung der Strecke an. Außerdem riss das GPS-Signal an zwei Stellen während einer Testfahrt völlig ab. Der Bildschirm ist nicht besonders hell und könnte besser entspiegelt sein, bei Sonnenschein erkennt man kaum noch etwas.
Routen berechnet das Navi recht fix und kennt meist die besten Strecken, einige Adressen positionierte das Navi im Test allerdings ungenau auf der Karte. Die Anweisungen per Sprache sind eher einfach gehalten und wirken lieblos aneinandergereiht, ertönen in der Regel aber zur rechten Zeit.