VIA-Chipsatz kommt ohne Southbridge aus
Der CX700-Chipsatz von VIA soll einfache und preiswerte Multimedia-PCs mit C7-Prozessor ermöglichen.
VIA möchte mit dem Ein-Chip-"Chipsatz" CX700 kostengünstige Systeme mit C7-Prozessoren ermöglichen. Der Chipsatz vereint alle Funktionen von North- und Southbridge in einem Gehäuse und vereinfacht damit das Board-Design. Das unterscheidet den CX700 auch vom CN700 , der noch eine Southbridge braucht.
An Funktionen bringt der CX700 wenig Neues: Er kann mit DDR-400- und DDR2-533-Speicher (bis zu 4 GByte, ECC optional) umgehen, spricht SATA-II- (2) und PATA- (2) -Geräte an und kann einen HD-Audio-Codec ansteuern. Dennoch dürfte es nicht zum Windows-Vista-Gold-Logo reichen, denn die integrierte Unichrome-IGP-Grafik unterstützt kein DirectX 9. Der MPEG-2-Beschleuniger ist schon vom CN700 bekannt, PCI Express gibt es auch diesmal nicht. Für RS-232-, Drucker- und Floppy-Schnittstellen ist ein zusätzlicher Super-I/O-Chip nötig. USB 2.0 bietet der CX700 hingegen selbst.
Via platziert den CX700 selbst als Multimedia-Chipsatz für Embedded-Geräte wie Point-of-Sales-Terminals oder Industrie-PCs, nennt aber auch Thin-Clients und Multimedia-Rechner als Einsatzgebiete. Der Chipsatz soll mit nur 3,5 Watt Leistungsaufnahme vergleichsweise sparsam sein.
Weitere Details zu einem anderen Ein-Chip-"Chipsatz" (VX700), über den bereits im März erste Informationen durchsickerten, gab es indes nicht.
Siehe dazu auch: (bbe)
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