Hyundai: Forschungschef tritt nach Rückrufaktionen zurück

Größere Rückrufaktionen in diesem Jahr haben beim Autokonzern Hyundai zu personellen Konsequenzen geführt. Der Präsident der Abteilung Forschung und Entwicklung der Gruppe, Kwon Moon Sik, sowie zwei weitere Manager seien von ihren Posten zurückgetreten, teilte Hyundai Motor mit

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Größere Rückrufaktionen in diesem Jahr haben beim südkoreanischen Autokonzern Hyundai zu personellen Konsequenzen geführt. Der Präsident der Abteilung Forschung und Entwicklung der Gruppe, Kwon Moon Sik, sowie zwei weitere Manager seien von ihren Posten zurückgetreten, teilte Hyundai Motor am Mittwoch mit.

Rückrufaktionen drohen das Image zu beschädigen, meint Hyundai Motors. (im Bild: Hyundai i30)

(Bild: heise/Autos Archiv)

„Die Personalveränderungen zeigen die Verpflichtung der Hyundai Motor Group zur Qualitätssicherung und bestätigen die Absicht, die Wettbewerbsfähigkeit bei Forschung und Entwicklung zu verbessern“, hieß es in einer ungewohnt deutlichen Stellungnahme. Der bisherige Leiter der Karosserie-Technologiezentren, Park Jeong Gil, werde künftig auch die Aufgabe Kwons übernehmen, sagte eine Hyundai-Sprecherin. Die Rückrufaktionen drohten nach Ansicht von Beobachtern das Image des fünftgrößten Autokonzerns mit seinen Marken Hyundai und Kia spürbar zu schädigen.

Der Konzern hatte in den vergangenen Wochen die Zahl der Genesis-Limousinen von Hyundai auf fast 150.000 Autos erweitert, die in Südkorea und den USA wegen möglicher Bremsprobleme in die Werkstätten gerufen wurden. In diesem Jahr sollten im Rahmen von Rückrufaktionen und „Service-Maßnahmen“ bereits mehr als zwei Millionen Autos von Hyundai Motor und Kia Motors wegen fehlerhafter Bremsleuchtschalter repariert werden.

(dpa) (mfz)