Toyota verkauft erste Brennstoffzellen-Busse
Anfang 2017 verkauft Toyota erstmals Busse mit Brennstoffzellenantrieb. Nach erfolgversprechenden Feldversuchen will die Verkehrsbehörde in Tokio zwei Toyota FC-Busse (Fuel Cell) im Linienverkehr einsetzen
(Bild:Â Toyota)
Anfang 2017 verkauft Toyota erstmals Busse mit Brennstoffzellenantrieb. Nach erfolgversprechenden Feldversuchen will die Verkehrsbehörde in Tokio zwei Toyota FC-Busse (Fuel Cell) im Linienverkehr einsetzen. Bereits im Vorfeld der Olympischen Sommerspiele 2020 in der japanischen Hauptstadt plant Toyota den Einsatz von mehr als 100 Brennstoffzellen-Bussen, die vor allem im Großraum Tokio verkehren sollen. Ab 2017 werden erstmals FC-Busse beschafft, nachdem bereits ab 2015 H2-Omnibusse im Linienverkehr versuchsweise eingesetzt worden waren.
Der FC-Bus, über den wir vergangenes Jahr etwas ausführlicher berichteten, wurde von Toyota gemeinsam mit der Nutzfahrzeugtochter Hino entwickelt. Im Antriebsstrang kommen bereits in der Serie bewährte bewährte Komponenten des Hybridantriebs zum Einsatz: Toyota baut das Brennstoffzellensystem (TFCS) des Wasserstoff-Pkw Mirai, den wir schon letztes Jahr probefahren konnten, einfach doppelt ein.
Laut Hersteller kann der Bus zudem als ein externes Stromversorgungssystem mit einer Leistungsabgabe von bis zu 9 kW und einer Kapazität von 235 kWh verwendet werden. Damit lassen sich die Busse beispielsweise in Notfall- und Katastropheneinsätzen oder auch für die heimische Energieversorgung als Stromquelle nutzen.
(mid) (fpi)