Studie: Cupra Tavascan

Bekannte Basis, neue Hülle: Seat Submarke Cupra zeigt in Frankfurt die bullig gezeichnete SUV-Studie Tavascan. Vorab verrät Seat noch nicht viel. Zwei E-Antriebe bieten insgesamt 225 kW, die Batterie hat eine Kapazität von 77 kWh

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Cupra Tavascan
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Volkswagen hat in den vergangenen Jahren, industriellen Maßstäben gemessen, innerhalb sehr kurzer Zeit eine eigene Plattform für Elektroautos zur Serienreife gebracht. Damit sich dieser Kraftakt irgendwie auszahlt, wird die Plattform nun so breit wie möglich verteilt. Auf der diesjährigen IAA (12. bis 22. September 2019) wird es zahlreiche Neuheiten auf dieser Basis zu sehen geben. Bei einigen Modellen wird es dabei bleiben, sie dienen als Studien lediglich dazu, das Interesse der möglichen Kunden zu testen. Diese Rolle dürfte auch dem Cupra Tavascan zufallen.

Viel verrät Seat vorab nicht. Die Bilder zeigen ein bulliges SUV-Coupé mit konkaven Formen an Front und Heck. Schmale Lichter vorn und hinten sollen den Auto vermutlich eine aggressiv-dynamische Note geben. Dazu passen die üppigen Räder, die Felgen messen 22 Zoll. Ihr Turbinen-Design soll den Luftstrom lenken und so den Luftwiderstand senken.

Studie: Cupra Tavascan (11 Bilder)

Seat stellt auf der IAA die Studie Tavascan seiner Submarke Cupra vor.

Auch der Innenraum ist aufgeräumter als in aktuellen Serienmodellen von Seat. Die Bedienung fast aller Funktionen wurde auf einen großen Bildschirm verlegt – der Einfluss von Tesla ist kaum zu übersehen. Anders als die Amerikaner baut Seat aber hinter dem Lenkrad noch einen zweiten Bildschirm ein, der dann über Tempo, Ladezustand und ähnliches informiert.

Den Antrieb ĂĽbernehmen zwei E-Motoren, die an Vorder- und Hinterachse verteilt wurden. Sie leisten zusammen 225 kW. Seat verspricht eine Beschleunigung aus dem Stand auf Tempo 100 in weniger als 6,5 Sekunden. Zur Orientierung: Ein Cupra Ateca mit 221 kW soll das in 5,2 Sekunden schaffen.

Dabei ist der Tavascan eigentlich im Vorteil, denn mit seinem E-Motor liegt die Leistung ja über einen größeren Drehzahlbereich an. Vermutlich spielt das Gewicht die entscheidende Rolle, denn die Studie bekommt eine üppig dimensionierte Batterie mit auf den Weg. 77 kWh Kapazität sollen für 450 Kilometer reichen – unter den Bedingungen des WLTP. (mfz)