Car-Sharing: mit Quicar unterwegs in Hannover
Rückgabe nur mit Hotline-Hilfe
Also rufe ich erneut die Hotline an, das dritte Gespräch heute. Auch dieser Quicar-Mitarbeiter ist freundlich. Bevor er mir hilft, ortet er mich aus der Ferne, um festzustellen, ob ich das Auto zur richtigen Station gebracht habe. Dann erklärt er, was ich versäumt habe: Ich muss erneut einsteigen, den Schlüssel einstecken und einen unscheinbaren Knopf mit der Aufschrift "Car" drücken. Dann soll ich auf dem Touchscreen angeben, ob ich einen Unfall hatte oder alles glatt gelaufen ist. "Davon steht aber nichts in der App", beschwere ich mich. "Ja, ich weiß, wir haben das bereits weitergegeben", entschuldigt sich der Quicar-Mann.
Taxi wäre teurer
Am nächsten Tag kommt die Rechnung per E-Mail: 30,90 Euro für 85 Minuten fahren und 139 Minuten parken – auf den ersten Blick ganz schön happig für einen Trip zum Möbelhaus. Doch für ein Taxi hätte ich 50 Euro gezahlt. Mit ein wenig Glück lässt sich für 50 Euro aber auch ein Kompaktwagen für 24 Stunden bei einem der klassischen Autovermieter ausleihen.
Außerdem habe ich die Hoffnung, dass ich beim nächsten Quicar-Ausflug ohne die Hilfe der Hotline auskomme. Jetzt weiß ich ja, wie es geht. Und bin mir noch sicherer als zuvor, dass ich als Großstadtbewohner kein eigenes Auto brauche. (ssu)