Der neue Mazda 3 in der Praxis

Seite 3: Der neue Mazda 3 in der Praxis

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Der Einstiegsdiesel unter der Haube unseres Testkandidaten leistet mit seinen 1,6 Liter Hubraum 109 PS und entwickelt ein maximales Drehmoment von 240 Newtonmeter. Die Beschleunigung von 0 auf 100 beträgt 11,0 Sekunden, das ist in dieser Klasse absolut vertretbar. Subjektiv wird aber das Gefühl vermittelt, flotter unterwegs zu sein. Der Klassenprimus VW Golf 2.0 TDI mit 110 PS erledigt die gleiche Aufgabe in 10,7 Sekunden. Das Geräuschniveau im Inneren unseres 185 km/h schnellen Mazda 3 liegt im Bereich des Wolfsburgers. Beim Hinaufbeschleunigen aus dem Stand wird es im Cockpit allerdings kurzzeitig etwas lauter, dann kann der Selbstzünder sein Funktionsprinzip nicht verbergen. Den kombinierten Verbrauch gibt Mazda mit 4,5 Litern an. Auch hier konkurrieren die Japaner mit dem Bestseller aus Niedersachsen, der genauso genügsam ist.

Zu den Preisen macht Mazda noch keine konkreten Angaben, es ist aber davon auszugehen, dass der Einstiegspreis auf dem Niveau des jetzigen Modells liegt. Der beträgt für die 1,4-Liter-Benziner-Version 15.800 Euro, mit 1,6-Liter-Selbstzünder zahlt man mindestens 19.800 Euro. Zum Vergleich: Der fünftürige VW Golf 2.0 TDI steht für 21.570 Euro bei den Händlern. Beim Marktstart im Frühsommer gibt es von Mazda zu der von uns gefahrenen Motorisierung zwei weitere Diesel-Varianten mit jeweils 2,2 Litern Hubraum und 150 beziehungsweise 185 PS. Des weiteren stehen ein 1,6-Liter-Benziner mit 105 PS und eine 2,0-Liter-Version mit 187 PS zur Verfügung. Mitte des Jahres soll der Zweiliter-Benziner durch eine Neuentwicklung mit Start-Stopp-Automatik ersetzt werden. Und für den Herbst 2009 künden die Japaner die 260 PS starke Sportvariante Mazda 3 MPS an. Die düfte sich dann eher wie Windstärke zwölf anfühlen …