Fahrbericht: Audi A5 Cabrio mit Start-Stopp-System

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Im Schubbetrieb oder beim Bremsen wandelt ein Rekuperationssystem überschüssige Bewegungsenergie in elektrische Energie um. Das soll den Kraftstoffkonsum um bis zu 3 Prozent reduzieren. Sinn und Zweck all dieser Spritspar-Maßnahmen zusammen ist natürlich die Minimierung des Verbrauchs. Die vom Hersteller angegebenen 5,7 Liter auf 100 Kilometer – das entspricht 148 Gramm CO2 je Kilometer – klingen anständig. Das vergleichbare BMW 320d Cabriolet, ebenfalls mit Start-Stopp-System, genehmigt sich laut Datenblatt allerdings nur 5,3 Liter. Wir benötigten auf unseren Ausflügen mit dem A5 Cabriolet 2.0 TDI im Schnitt 7,0 Liter Diesel.

Der Zweiliter-TDI ist der kleinste Diesel im A5 Cabriolet, er leistet 170 PS und erzeugt ein maximales Drehmoment von 350 Nm. Beim Anfahren könnte der Selbstzünder, der sein Arbeitsprinzip klanglich nicht verbirgt, etwas agiler sein. Davon abgesehen präsentiert sich der Vierzylinder aber als angemessenes Basis-Aggregat mit hinreichend Durchzugskraft. In 9,3 Sekunden geht's auf Tempo 100, der Vortrieb endet bei absolut ausreichenden 222 km/h. Die sechsstufige Handschaltung bereitet in unserem Testwagen beim Einlegen des ersten Gangs immer wieder einmal Schwierigkeiten, arbeitet ansonsten aber anstandslos.

Die klassische Cabrioform des offenen A5 stößt offensichtlich nicht nur bei uns auf Gefallen. Das beweisen die zahlreichen Blicke, die der Frischluft-Audi auf sich zieht. Bequeme Sportsitze, ein aufgeräumtes Cockpit und hochwertige Materialien sorgen dafür, dass wir uns in dem Auto schon beim ersten Einsteigen sehr wohl fühlen. Das Stoffverdeck öffnet sich vollautomatisch in 15 Sekunden, das serienmäßige Windschott reduziert Luftwirbel auch bei hoher Geschwindigkeit auf ein verträgliches Maß. Bei geschlossenem Dach merken wir dank des aufpreispflichtigen Akustikverdecks kaum, dass wir mit einem Cabriolet unterwegs sind.