Fahrbericht: Peugeot 407 Coupé HDi FAP 240

Seite 2: Fahrbericht: Peugeot 407 Coupé HDi FAP 240

Inhaltsverzeichnis

Unterwegs mit dem starken Zweitürer merken wir schnell, dass der Wagen eher einen entspannten Fahrstil fördert. Zwar könnte man nach 7,7 Sekunden Tempo 100 erreichen oder das 407 Coupé auf maximal 243 km/h treiben, doch der sehr leise Motor empfiehlt sich viel mehr fürs sanfte Dahingleiten. Einen großen Anteil daran hat die Sechsgang-Automatik, die zwar eine manuelle Eingriffsmöglichkeit bietet, aber keine Schaltwippen. Allerdings kommt der Wunsch nach Eigenarbeit auch kaum auf, denn das Getriebe erledigt seine Aufgabe sehr gut autonom. Weitere Indizien für die gemütliche Ader des Peugeot sind die indirekte Lenkung und das elektronisch gesteuerte Fahrwerk mit neun Dämpfungskennlinien. Über einen Federwegsensor wird für jedes Rad eine der Kennlinien einzeln angesteuert. Dies geschieht automatisch, der Fahrer kann lediglich über eine Drucktaste in den strafferen Sportmodus wechseln. Wir konnten in der Praxis jedoch keine spürbaren Unterschiede ausmachen.

Einen großen Pluspunkt verdient sich das 407 Coupé HDi FAP 240 beim Preis: 43.100 Euro für die einzige angebotene Version namens Platinum erscheinen auf den ersten Blick viel, doch dafür bekommt man eine fast komplette Ausstattung. Im Preis enthalten sind eine Audioanlage, Bi-Xenon-Scheinwerfer, Parksensoren rundum, eine Klimaautomatik sowie elektrisch verstellbare Sitze vorne mit Memory-Funktion für den Fahrerplatz. Kostenpflichtig sind nur wenige Extras, zu denen ein Navigationssstem und eine Volllederausstattung gehören. Zum Vergleich: Das Audi A5 Coupé startet mit 240 Diesel-PS und Allradantrieb bei 46.500 Euro, für das E 350 CDI Coupé mit Siebengang-Automatik und 231 PS ruft Mercedes 48.671 Euro auf. Billiger ist hingegen die französische Konkurrenz zu haben: Renault listet das Laguna Coupé mit 235 PS starkem Dreiliter-V6-Diesel und Automatik für 41.900 Euro.