Fahrbericht: Suzuki Swift 1.0 Boosterjet SHVS
Der engagiert, drehfreudig und leise knurrend zur Sache gehende Motor hat mit dem Leichtgewicht wenig Probleme, dreht willig hoch und lässt sich auch durch Schaltfaulheit die Laune nicht verderben. Daher stattet Suzuki den Swift mit nur fünf Gängen aus. Alternativ sind noch eine Sechsstufenautomatik und ein CVT-Getriebe erhältlich.
Vorfreude auf die Sport-Version
Die Lenkung reagiert sehr schnell auf Richtungsbefehle, ist aber leichtgängig abgestimmt und dürfte ruhig etwas mehr Rückmeldung geben. In schnell durchfahrenen Kurven bleibt der Swift lange neutral, lässt sich gut beherrschen, ehe er über die Vorderräder zu schieben beginnt, wenn man es übertrieben hat. Angesichts der Agilität wächst die Vorfreude auf die Sport-Version. Zu der passen auch Anzeigen, wie die G-Kräfte in dem farbigen 4,2-Zoll-Display zwischen den Rundinstrumenten. Allerdings sollten dann bessere Sitze verbaut sein als im Testwagen, das sich weder durch guten Seitenhalt noch durch eine lange Oberschenkelauflage auszeichnet. Immerhin sind sie einigermaßen bequem. Nicht bequem, aber fast schon komfortabel ist das Fahrwerk abgestimmt, der längere Radstand trägt zusätzlich zu Ruhe und Gelassenheit bei.
Preise hat Suzuki noch nicht genannt, sie dürften aber knapp über denen des Vorgängers liegen. Wir rechnen mit rund 11.800 Euro für das Basismodell. Beim Swift kombinieren die Japaner eine Kamera mit einem Laser und bauen darauf Fahrerunterstützung wie den Notbrems-Assistenten, einen Spurhalte-Assistenten, einen Fernlicht-Assistenten sowie einen adaptiven Tempomaten (zwischen 40 und 160 km/h) auf. Sie sollen auch bei den günstigeren Ausstattungslinien gegen Aufpreis erhältlich sein. So ist der Suzuki Swift, der ab 13. Mai beim Händler steht, zwar nicht so lifestylig wie ein Mini, aber ein guter Kleinwagen zu einem fairen Preis.