Ford Focus RS: Unterwegs im Fronttriebler mit 305 PS

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Der Innenraum wird von den beiden zupackenden Recaro-Schalensitzen geprägt. Das Gestühl passt wie angegossen und ist dank hervorragendem Seitenhalt vor allem in Serpentinen eine Wohltat. Im Fond sorgt eine konturierte Rückbank für den nötigen Seitenhalt der Passagiere. Von seinem Platz aus hat der Fahrer den Schalthebel des Sechsgang-Getriebes bestens im Griff. Zugunsten schnellerer Schaltzeiten wurde dieser verkürzt. Die satt einrastenden Gänge und der flott durch die Kulisse flutschende Hebel fügen sich nahtlos ins sportliche Gesamtbild des Focus RS. Auf dem Armaturenbrett sitzen die Anzeigen für den Druck des Turboladers, sowie für Öldruck und -temperatur. Bedauerlicherweise verwendet Ford rund um das Radio sowie die Bedienelemente der Klimaanlage billig wirkendes Karbonimitat und sonstiges Plastikmaterial.

Dafür steht der Grünling für in der Relation zum Gebotenen sehr günstige 33.900 Euro bei den Händlern. Für die 300-PS-Konkurrenz muss teilweise erheblich mehr berappt werden. Subaru verlangt für das Allradmodell Impreza WRX STI mit 300 PS 43.770 Euro, für den allradgetriebenen und 265 PS starken Audi S3 sind 36.950 Euro fällig. Ein 306 PS starker BMW 135i mit Heckantrieb schlägt mit mindestens 39.400 Euro zu Buche.