Kurz gegen klein: Smart Fortwo und Toyota iQ im Vergleich

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Der Innenraum gefällt uns beim Fortwo besser. Statt mit Hartplastik ist das Armaturenbrett mit einem ansprechenden Stoff bezogen – eine eigenständige und überzeugende Lösung. Das Zifferblatt des Tachos ist allerdings etwas lieblos gestaltet. Materialien und Farben im iQ haben uns im Vergleich enttäuscht. Dafür sind die Sitze hier eindeutig besser. Seitenhalt bieten auch sie kaum, aber sie sind weicher und bequemer als die harten Smart-Schalen.

Als der Smart 1998 auf den Markt kam, beklagten viele den hohen Preis von 16.480 DM (8426 Euro) – dafür bekam man seinerzeit auch einen Fiat Seicento oder Ford Ka. Auch der heutige Basispreis von 9990 Euro ist happig, wenn man an den Dacia Sandero und andere Billigautos mit vier vollwertigen Sitzplätzen denkt. Unsere Smart-Version mit 71 PS und der Topausstattung Passion gibt es sogar erst für 12.700 Euro. Genausoviel verlangt Toyota für die Schaltversion des iQ 1.0. Mit CVT sind mindestens 13.900 Euro zu zahlen. Ob sich der fast zehnprozentige Preisaufschlag lohnt, muss jeder selbst wissen – wir können auf das Extra gut verzichten. Rechnet man das CVT-Getriebe dazu, dann ist der iQ 1200 Euro teurer als der Smart.

Insgesamt kann Toyota auf die bessere Ausstattung verweisen. Wie der Smart besitzt der iQ eine Zentralverriegelung mit Fernbedienung, elektrische Fensterheber, eine Klimaanlage und 15-Zoll-Aluräder – ordentlich für einen Kleinstwagen. Darüber hinaus bietet der iQ wie erwähnt neun statt nur zwei Airbags. Außerdem hat er elektrisch einstell- und beheizbare Außenspiegel, die beim Fortwo 160 Euro kosten, sowie ein CD-Radio, das bei Smart aufpreispflichtig ist, serienmäßig dabei. Umgekehrt hat der Fortwo dem iQ nur einen Berganfahrassistenten voraus.