Range Rover V8 Supercharged
Seite 3: Power-Koloss: Range Rover V8 Supercharged im Test
Programm-Vielfalt
Für die Verzögerung des Allradlers ist eine neue Bremsanlage von Brembo zuständig: An den Vorderrädern kommen innenbelüftete 380-Millimeter-Scheiben mit sechs Kolben zum Einsatz, während hinten 365-Millimeter-Scheiben mit Einkolben-Faustsätteln bereit stehen. Bei hoher Geschwindigkeit muss der Fahrer allerdings recht beherzt aufs Bremspedal treten, um den Boliden zügig zum Stehen zu bringen. Da sich der Range Rover trotz luxuriöser Ausstattung als echter Offroader versteht, bietet er verschiedene Gelände-Modi an – für Schotter, Sand, Schnee oder sogar zum Fels-Kriechen. Neben einer Bergabfahr- gibt es künftig ab Werk auch eine Berganfahrhilfe.
Viel Ausstattung
Der Range Rover bietet viel Platz für bis zu fünf Passagiere und dazu eine umfangreiche Serienausstattung: Unter anderem gibt es beheizbare Ledersitze, ein Navigationssystem, eine Soundanlage mit 13 Lautsprechern sowie einen CD-Wechsler. Gegen Aufpreis ist außerdem ein Multimediasystem für die Fondpassagiere mit Monitoren in den Kopfstützen, DVD-Wechsler und Fernbedienung erhältlich. Ebenfalls im Angebot sind elektrisch verstellbare Fondsitze, eine Vier-Zonen-Klimaanlage, eine Standheizung oder ein Surround-Kamerasystem. Hier bieten fünf Kameras – vorne, hinten und in den Seitenspiegeln – einen guten Rund-um-Blick beim Rangieren oder Einparken.
Auch als Diesel
Der neue Range Rover V8 Supercharged startet bei 110.400 Euro. Die hochwertigere Ausstattungslinie "Autobiography" kostet mindestens 126.000 Euro. Weiterhin im Programm bleibt der Range Rover auch mit dem bereits bekannten 3,6-Liter-V8-Diesel und 272 PS. Hier beträgt der Einsteigspreis 85.900 Euro.