Vorstellung: Honda CBR 1000 RR Fireblade SP / SP2
Vor allem in der Superbike-WM fuhren die Fireblades den Konkurrenten schon seit langem hinterer – ein Zustand, den Honda nicht mehr tolerieren wollte. Deshalb bringt der weltgrößte Motorradhersteller neben der Fireblade SP noch die SP2 auf den Markt.
Da geht noch was: Die Fireblade SP2
Rein äußerlich unterscheiden sich die beiden nicht, abgesehen von einem dünnen Goldstreifen auf der Verkleidung, ein paar Kohlefaser-Teilen und leichteren Marchesini-Felgen, doch das eigentliche Geheimnis steckt im Motor. Hier werkeln unter anderem größere Ein- und Auslassventile, und auch deren Winkel unterscheidet sich von der Standardversion.
Die Verdichtung blieb zwar mit 13:1 identisch, aber die SP2 verfügt über modifizierte Brennräume, verlängerte Zündkerzen und einen engeren Wassermantel um die Brennräume – eine Technik, die von Hondas MotoGP-Bike stammt. Die Kolben, Kolbenbolzen und Nockenwellen wurden modifiziert – alles Maßnahmen, um sie auf der Rennstrecke leistungsfähiger zu machen. Die straßenzugelassene Fireblade SP2 wird auf 500 Stück limitiert und dient als Homologations-Basis für die Superbike-WM. Für die SP2 wird es ein spezielles HRC-Race-Kit geben. Um wie viel die Leistung dadurch angehoben wird, verrät Honda nicht. Man darf sich jedoch darauf verlassen, dass es nicht weniger als bei der Konkurrenz sein wird, also mindestens 200 PS. Zwar verliert sie mit dem Kit ihre Straßenzulassung, aber für die meisten Kunden wird die Fireblade SP ohnehin völlig ausreichend sein.
Die Preise stehen noch nicht fest, dürften sich aber eng an der Konkurrenz orientieren. Für die Fireblade SP werden es schätzungsweise rund 18.000 Euro sein, die Fireblade SP2 wird wohl noch mal drei- bis viertausend Euro teurer.