Opel Frontera Extended Range im Test: Günstiges E-SUV mit komfortablem Fahrwerk

Der Frontera gehört zu den günstigsten E-SUVs auf dem Markt. Dafür muss der Kunde mit einigen Einschränkungen leben. In einer Hinsicht überrascht er.

Artikel verschenken
vorlesen Druckansicht 39 Kommentare lesen

(Bild: Martin Franz / heise Medien)

Lesezeit: 11 Min.
Inhaltsverzeichnis

Selten war der Zugang zu einem Testwagen derart beschwerlich: Unser Frontera erforderte einen sehr festen Zug, um die Fahrertür öffnen zu können. Offenkundig war die Tür nicht gut eingestellt, denn alle anderen Pforten waren diesbezüglich unauffällig. Letzteres gilt praktisch für das ganze Auto: Opel hat den Frontera bewusst schlicht gehalten, um einen vergleichsweise günstigen Preis hinzubekommen, aber durchaus gekonnt gespart. Ein Sparvorhaben, das gelungen ist, denn einen elektrischen Frontera bekommt man derzeit offiziell schon ab 29.000 Euro. Für einen Test holten wir ihn uns als Extended Range mit der größeren Batterie in die Redaktion. Mit ein paar Einschränkungen muss der Nutzer leben, doch an einer Stelle hat uns das Auto positiv überrascht.

Schnelle Fakten zum Opel Frontera
  • seit 2024 auf dem Markt
  • seit Sommer 2025 auch mit der 54-kWh-Batterie zu haben
  • Antriebe: zwei Hybride (81 und 107 kW), ein E-Motor (83 kW)
  • Abmessungen: 4,39 m lang, 1,85 m breit, 1,64 m hoch, Radstand: 2,67 m
  • größter Pluspunkt: vergleichsweise günstiger Preis
  • größte Schwäche: keine Vorkonditionierung der LFP-Batterie

Der Frontera mag sich die technische Basis mit den Kleinwagen von Stellantis teilen, ein kleines Auto ist er allerdings nicht. Mit 4,39 m Länge hat er ungefähr die Abmessungen des neuen VW T-Roc und ist nur etwas kürzer als ein Skoda Elroq. Den Opel Mokka überragt er deutlich. Sein Radstand misst 2,67 m, und das Platzangebot reicht locker für eine Familie mit zwei Kindern, die noch eine gewisse Wegstrecke bis zum Einstieg ins Arbeitsleben vor sich haben. Der Kofferraum fasst 460 Liter, was in dieser Klasse kein Spitzenwert ist, vielen aber durchaus reichen könnte.

Aktuelle Autotests

Platz wird also für viele ausreichend vorhanden sein, doch an zwei Details wird deutlich, wie hart Kostenoptimierer durchgegriffen haben. Der gesamte Innenraum ist sehr schlicht ausgekleidet. Die Materialien sind hart und versuchen dankenswerterweise auch gar nicht erst, einen anderen Eindruck als den eines umfänglichen Sparwillens zu vermitteln. Warum die Kostencontroller dann eine winzige Stoffverkleidung mit Muster seitlich an der Mittelkonsole freigegeben haben, kann ich Ihnen auch nicht sagen. Zu sehen ist sie im Alltag bestenfalls noch beim Einsteigen. Immerhin war an der Verarbeitung im Innenraum nichts auszusetzen, und wer sich in diese Klasse begibt, sollte das höher wertschätzen als eine gediegene Materialauswahl.

Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels "Opel Frontera Extended Range im Test: Günstiges E-SUV mit komfortablem Fahrwerk". Mit einem heise-Plus-Abo können Sie den ganzen Artikel lesen.