Renault forciert die Elektromobilität
Renault setzt sich ambitionierte Ziele. Das Unternehmen kĂĽndigt die Fertigung zwei neuer Elektroautos an und will in einem Joint Venture mit staatlichen Organisationen Batterien fĂĽr Elektroautos prodzieren
- Gernot Goppelt
Brühl (Rheinland), 6. November 2009 – Renault hat heute und gestern in schneller Folge mehrere Mitteilungen zu seinen Plänen im Bereich Elektromobilität herausgegeben. So habe Renault-Nissan mit dem französischen Energiekommissariat CEA (Commissariat à l´Energie Atomique) und dem strategischen Investitionsfonds FSI (Fonds Stratégique d´Investissement) eine Absichtserklärung unterzeichnet: Danach will das Joint Venture die Entwicklung und Produktion von Batterien von Elektroautos beginnen.
Batteriewerk bei Paris
Der FSI unterstĂĽtze das Vorhaben mit einer Summe von 125 Millionen Euro. Laut Renault prĂĽft auch die Europäische Investitionsbank EIB die Vergabe von Krediten in Höhe von bis zu 50 Prozent des GesamtÂkreditvolumens von 280 Millionen Euro. Das Joint Venture ĂĽbernimmt laut Renault die Entwicklung, Produktion und Wiederaufbereitung von Batterien fĂĽr Elektrofahrzeuge. Sie sollen ab 2012 am Renault-Standort Flins gefertigt werden. Die Produktionskapazität soll 100.000 Batterien pro Jahr betragen. Frankreich will die "Null-Emissionen-Mobilität" mit mehreren MaĂźnahmen fördern. Unter anderem werde durch öffentliche und private Ausschreibungen der Absatz von 100.000 Elektrofahrzeugen bis 2015 garantiert. Zudem soll der Kauf eines Elektroautos bis 2012 mit einem Bonus von 5000 Euro gefördert werden. AuĂźerdem treibe der Staat die Entwicklung der notwendigen Infrastruktur mit Investitionen von 900 Millionen Euro voran.
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