Spannung erhöht: Chevrolet Volt MPV5

Ende 2011 soll der Chevrolet Volt auf den Markt kommen. Zwar gibt es mit dem Range Extender keinerlei Praxiserfahrungen, doch Chevrolet wirbt in Peking schon einmal für die Kombivariante

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Von
  • rhi
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Peking (China), 23. April 2010 – Der Chevrolet Volt soll in den USA Ende 2010 auf den Markt kommen. Derzeit sind die Amerikaner kräftig dabei, die Produktqualität im Vorserienbetrieb zu optimieren. Auf der Auto China in Peking (25. April bis 2. Mai 2010) zeigt General Motors nun eine Kombivariante. Die Studie Volt MPV5 gibt einen Ausblick auf ein MPV, um genau zu ein, das steht für "Multi Purpose Vehicle", also ein Mehrzweckfahrzeug-Mix aus Kombi und SUV.

Optisch orientiert sich der Volt MPV5 an dem 2008 gezeigten Orlando, der 2011 in Serie gehen soll. Mit 2,76 Meter sind die Radstände beider Fahrzeuge identisch. Der 4,59 Meter lange Volt MPV5 übertrifft den normalen Volt um gut 18 Zentimeter, die Höhe wächst auf 1,61 Meter. Stilistisch zeigen sich insbesondere an Front- und Heckpartie der Studie die Gemeinsamkeiten zum Volt. Ein geschlossener Kühlergrill und ein optimierter unterer Frontspoiler sollen die Aerodynamik verbessern und den Verbrauch senken. Dem gleichen Zweck dienen ein komplett verkleideter Unterboden und gerillte Rückleuchten. Im Innenraum werden die Mittelkonsole, die Armaturentafel und die zweifarbigen Ledersitze des Volt übernommen, hinzu kommt eine flexible Sitzgestaltung. Der Laderaum beträgt bei Befüllung bis unters Dach 864 Liter hinter der zweiten Sitzreihe und 1764 Liter bei umgeklappten Sitzen.

Spannung erhöht: Chevrolet Volt MPV5 (9 Bilder)

Chevrolet zeigt in Peking die Studie Volt MPV5.

Der MPV5 verwendet das gleiche Voltec-Antriebsssystem wie auch der Chevrolet Volt. Ein T-förmiges Lithium-Ionen-Batteriesystem mit einer Kapazität von 16 kWh versorgt die elektrische Antriebseinheit mit Strom. Mit fünf Insassen an Bord soll der MPV5 rein elektrisch bis zu 51,5 Kilometer weit kommen. Ist die Batterie erschöpft, treibt ein 1,4-Liter-Benziner einen Generator an, der Strom für den Antrieb erzeugt. Die Reichweite soll dabei um weitere 482 Kilometer steigen. Diese Werte sind allerdings bisher theoretischer Natur, Praxis­erfahrungen gibt es nicht, da bisher kein Fahrzeug mit diesem Antriebskonzept in Serie ist.