Erste Probefahrt: VW Touareg V6 TSI Hybrid

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Wie der Prius ist der Touareg ein Vollhybrid, er kann in geringem Maße auch rein elektrisch fahren. Im Serienmodell wird es deshalb wohl eine E-Drive-Taste geben. Wenn sie gedrückt ist, kann man den Verbrennungsmotor nur per Kickdown anwerfen. Allerdings kommt der Touareg Hybrid im reinen Elektrobetrieb ohnehin nicht weit, nach etwa zwei Kilometer muss die Batterie passen. Am Steuer spürt man die geringe Batteriekapazität recht schnell. Mit sensiblem Gasfuß kann man zwar durchaus rein elektrisch – und damit lautlos – anfahren. Wenn man aber so viel Gas gibt wie bei einem konventionellen Auto, springt sofort der Sechszylinder an.

Das große Display in der Mittelkonsole zeigt dem Fahrer stets den Ladestand der Batterie an. Bei unserer Stadtfahrt bewegt sich der Prozentwert im Bereich von etwa 60 bis 80, wobei sich der Wert durchaus innerhalb von Minuten um zehn Punkte ändern kann. Über der Ladezustandsanzeige befindet sich wie beim Prius ein Schema, auf dem man die Vorgänge im Hybridsystem verfolgen kann: Rekuperation, Batterie laden, Elektrobetrieb und so weiter.

Wir halten an, und sobald das Auto steht, schaltet die Elektronik den V6 ab. Wir beobachten noch einen Moment lang, wie Klimaanlage, Licht und das Display die Batterie leer saugen. Und wenn wir warten würden, bis sie leer wäre? Dann springt natürlich der V6 wieder an, sagt unser VW-Mitfahrer. Die Batterieanzeige ist allerdings genau genommen nicht ganz ehrlich, denn der Prozentwert zeigt nur die nutzbare Batteriekapazität. Von der gesamten Kapazität verwendet der Touareg aber nur den Bereich zwischen 40 und 70 Prozent, damit die Batterie länger lebt.