Neuer Minivan: Probefahrt im Citroën C3 Picasso

Seite 2: Neuer Minivan: Probefahrt im Citroën C3 Picasso

Inhaltsverzeichnis

Und einen Minivan kauft man ja, weil man viel Platz auf wenig Länge benötigt. In dieser Hinsicht ist der C3P ein Volltreffer. Auf 4,08 Meter Länge bietet das Fahrzeug wirklich das Maximum des möglichen, was schon die Zahlen belegen: 500 bis 1505 Liter Laderaum sind wahrlich viel für ein Auto dieser Länge. Andere Minivans bieten weniger Laderraum, der Meriva zum Beispiel 415 bis 1410 Liter. Außerdem kann man mit unserem Picasso sogar mehr einladen als in so manchen Mittelklasse-Kombi.

Das enorme Platzangebot lässt sich dank der ausgeklügelten Sitzanlage auch perfekt nutzen. Das Platzangebot für Gepäck und Insassen lässt sich bedarfsgerecht variieren: Die hinteren Sitze lassen sich asymmetrisch geteilt in Fahrtrichtung verschieben. Dadurch wird entweder der Kofferraum um 15 Zentimeter länger oder man gewährt den Fondpassagieren mehr Platz. Sind die Sitze nach hinten geschoben, haben selbst große Erwachsene genug Platz für die Knie – der Kopfraum ist sowieso über jeden Zweifel erhaben. Zu den kleinen Wermutstropfen gehört, dass der mittlere Gurt im Fahrzeughimmel statt in der Lehne untergebracht ist, was das Anlegen erschwert. Außerdem öffnen sich die hinteren Türen nicht besonders weit – aber das sind Details, die den positiven Eindruck vom Innenraum nicht schmälern.

Die Rücksitze lassen sich im C3 Picasso auf besonders einfache Weise umklappen. Wenn man die Lehnen nach vorne kippt, versinkt automatisch das Sitzpolster im Fußraum und ermöglicht so eine komplett ebene Ladefläche. Das wird erreicht durch einen variablen Zwischenboden, der die Ladeschwelle ausgleicht. Optional gibt es einen umklappbaren Beifahrersitz, sodass man selbst vor Ikea-Verpackungen mit Längsmaßen von bis zu 2,41 Meter nicht kapitulieren muss. Ähnlich gute Sitzsysteme kennen wir aus dem Honda Jazz oder Opel Meriva. Neu ist so viel Variabilität also nicht – aber auch bei weitem nicht selbstverständlich.