Neuer Minivan: Probefahrt im Citroën C3 Picasso
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Transparente A-Säulen
Für Gepäck und Kinder ist im C3P also gesorgt. Aber auch die Eltern auf den Vordersitzen fühlen sich wohl. So sitzt man angenehm hoch, der Fahrersitz ist sehr variabel in der Höhe einstellbar, und große Glasflächen machen die Sicht rundum hervorragend. Vom großen Bruder C4 Picasso her ist die durchbrochene A-Säule bekannt: Anstelle eines massiven Pfeilers, hinter dem ganze Sattelschlepper verschwinden, gibt es hier zwei filigrane Stützen, wobei die vordere je nach Blickwinkel fast verschwindet. Auch die großen Außenspiegel tragen dazu bei, dass man im Stadtverkehr den Überblick nicht verliert. Wer noch mehr Rundumsicht haben möchte, kann ein großes Panoramaglasdach bestellen.
Schönes Innenraum-Ambiente
Die Innenraumanmutung ist für die Kleinwagenklasse gut. In der von uns gefahrenen mittleren Ausstattung Tendance herrschen Schwarz und Grau vor, wobei die dunklen Töne durch silberfarbige Akzente an Lenkrad und Luftdüsen aufgelockert werden. Die Instrumente finden sich wie bei den größeren Citroën-Vans in der Mitte. Das stellt kein Problem dar, da das Auge wegen der geringen Fahrzeugbreite nicht weit schweifen muss. Positiv ist uns die Komfortblinkfunktion aufgefallen. Auch die Sitze sind bequem, bieten jedoch kaum Seitenhalt, was sich vor allem in scharfen Kurven negativ bemerkbar macht.
Citroën alter Schule
Und damit sind wir bei der dunklen Seite des C3P. Wer mit Kind und Kegel in den bergigen Teil der Toskana fährt oder gar Alpenpässe unter die Räder nimmt, sollte Nachwuchs mit robustem Magen haben, denn der Minivan wankt in Kurven stark. Auch so manche Autobahnauffahrt wird schon bei Tempo 60 zur fahrerischen Herausforderung. In puncto Fahrwerk und Sitze ist der Mini-Picasso also ein Citroën alter Schule, ganz anders als etwa der straffe C4.