Spar-Strategen: Zwei Diesel und ein Mildhybrid
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BMW am flottesten
Subjektiv wirken der 1er und der C30 etwa gleich flott. Der BMW liefert sehr guten Schub, auch wenn sein Aggregat etwas rau klingt. Fast ebenso viel Spaß macht der Volvo. Hier stört allerdings ein spürbares Turboloch: Beim Gangwechsel landet man oft in kraftlosen Drehzahlbereichen ohne Laderunterstützung. Dazu ist auch noch eine Anfahrschwäche auszumachen. Die Start-Stopp-Automatik, mit der unser Testwagen ausgestattet war, ist ebenfalls nicht optimal konzipiert: Die Vibrationen beim An- und Abschalten des Motors sind deutlich zu spüren, vor allem, da der Motor erst bei komplettem Stillstand des Wagens gestoppt wird. Besser ist das beim BMW gelöst, wo das Start-Stopp-System Serie ist. Völlig problemlos aber gehen Motorstart und -stopp beim Honda vor sich. Allerdings geht der Verbrennungsmotor beim Insight aus für uns nicht nachvollziehbaren Gründen oft schon nach etwa 15 Sekunden wieder an.
Insight bei hohen Drehzahlen laut
Außerdem fühlt sich der Insight beim Beschleunigen nicht so schwungvoll an wie die beiden Diesel. Auch stört hier, dass das Auto bei hohen Drehzahlen laut wird. Besonders auf der Autobahn bei hohem Tempo wird die Fahrt im Insight dadurch schnell unangenehm. Er bleibt auch mit 182 km/h Spitze hinter dem Volvo (190 km/h) und dem BMW (200 km/h) zurück. Wie sich der BMW als einziger im Trio mit Hinterradantrieb auf Schnee und Eis schlägt, konnten wir bei diesem Vergleich nicht ausprobieren – erfahrungsgemäß ist seine Traktion dann schlechter als bei Fronttrieblern wie dem Honda und dem Volvo. Ein weiterer Unterschied zwischen den Testkandidaten ist das Getriebe: BMW und Volvo werden manuell geschaltet, der Honda besitzt dagegen eine stufenlose CVT-Automatik (Continuously Variable Transmission) . Während sich das Sechsgang-Getriebe des BMW ohne Probleme fährt, hakelt die fünfstufige Schaltung des Volvo etwas.