Telekom und ver.di erzielen keine Einigung ĂĽber Stellenabbau
Die Verhandlungen sollten am 2. und 3. Februar fortgesetzt werden, sagte ein ver.di-Sprecher heute.
Die Deutsche Telekom und ver.di haben die Gespräche über den geplanten Stellenabbau ergebnislos vertagt. Die Verhandlungen sollten am 2. und 3. Februar fortgesetzt werden, sagte ein ver.di-Sprecher am heutigen Mittwoch in Berlin. Obwohl es in einzelnen Bereichen eine Annäherung gegeben habe, seien die Gespräche "äußerst schwierig". Zum Inhalt der Gespräche machte er eine keine Angaben. Ein Telekom-Sprecher bestätigte die Vertagung.
Die Telekom will sich bis Ende 2008 von 32.000 Mitarbeitern trennen, wobei der Großteil auf die Festnetzsparte T-Com entfallen soll. Mit dem Stellenabbau will Europas größter Telekommunikationskonzern seine Kosten von 2009 an um 1,7 Milliarden Euro senken. Auf betriebsbedingte Kündigungen will das Unternehmen verzichten und setzt stattdessen auf Vorruhestandsregelungen und Abfindungen.
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(dpa) / (anw)