Lexus RX450h: Europa-Preview des neuen Hybrid-SUV

Die Neuauflage des Allradlers mit V6-Benziner und zwei E-Motoren soll sich mit 6,3 Litern begnügen, heißt es. Wir konnten uns den Neuen schon vor der Genfer Europa-Premiere näher ansehen

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  • rhi
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Düsseldorf, 18. Februar 2009 – Gut zwei Wochen vor der Europa-Premiere auf dem Genfer Auto-Salon (Publikumstage: 5. bis 15. März) konnten wir den RX 450h bereits in Augenschein nehmen. Äußerlich kommt das Lexus-SUV mit Hybridantrieb nun mit fließenden Formen daher, die gefälliger sind als beim relativ kantigen Vorgänger.

Bei den Abmessungen hat sich allerdings nicht viel getan: Die Länge wuchs um 35 Millimeter auf jetzt 4,77 Meter, während die Höhe von 1,69 Meter gleich geblieben ist. Für mehr Platz im Fahrgastraum sorgen der um 20 Millimeter gewachsene Radstand und die um 52 Millimeter verbesserte Innenbreite. Zu den weiteren markanten äußeren Details gehören LED-Blinker in den Außenspiegeln und der in den Dachspoiler integrierte Heckscheibenwischer. Optional werden für den neuen RX 450h LED-Scheinwerfer angeboten.

Lexus RX450h: Europa-Preview des neuen Hybrid-SUV (19 Bilder)

Lexus präsentiert die neue Generation des RX in Gestalt des RX 450h.

Im Vergleich zum bisherigen RX 400h bietet der 450h den hinteren Insassen mehr Beinfreiheit, allerdings kann sie maximal als befriedigend bezeichnet werden. Gleiches gilt für die Kopffreiheit, die durch die abfallende Dachlinie beeinträchtigt wird. In Verbindung mit dem angeschrägten Heck ergibt sich außerdem eine schlechte Sicht nach hinten. Vorn laden bequeme Ledersessel zum Verweilen ein, viele elektrische Einstellmöglichkeiten für Sitze und Lenkrad ermöglichen eine individuelle Anpassung.

Eine Menge automatischer Helferlein und die großen Cupholder zeigen, dass die RX-Reihe auf den US-Geschmack zugeschnitten ist. Zum Glück gilt dies nur bedingt für die eingesetzten Materialien: Im Vergleich zum Vorgänger haben sich Optik und Haptik stark verbessert. Einen prominenten Platz im übersichtlichen Armaturenbrett nimmt der Navi-Bildschirm ein. Die Steuerung des Infotainment-Systems und der Klimatisierung erfolgt nun nicht mehr direkt per Touchscreen, sondern über einen Trackball auf der Mittelkonsole. Fährt der Mauszeiger über ein Icon, ist ein leichter Widerstand spürbar, die Bestätigung erfolgt per großer Enter-Taste. Ob dieses System eine Verbesserung darstellt, wird sich in der Praxis zeigen. Gut gefallen hat uns das optionale Head-Up-Display, das die Geschwindigkeit und weitere Informationen anzeigt.