Opel Grandland GSe: Sportliche Verpackung, gleicher Inhalt

Opel bietet die wiederbelebte Ausstattungslinie GSe nun auch im SUV Grandland an. Zumindest vorerst allerdings nur mit dem 221-kW-Plug-in-Hybrid.

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Opel Grandland GSe
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Opel weitet das Angebot seiner zur Submarke ausgerufenen Ausstattungslinie GSe aus. Nach dem Astra folgt der Grandland, und dort wie hier ist diese Version nur zusammen mit der stärksten Ausführung zu haben – in beiden Fällen ist das ein Plug-in-Hybrid. Im Astra gibt es bis auf Weiteres den PHEV mit 165 kW nur als GSe, im Grandland ändert sich an der Spitzenmotorisierung nichts.

Denn der Plug-in-Hybrid mit 221 kW Systemleistung ist aus diversen Modellen des Konzerns bestens bekannt. Der 1,6-Liter-Vierzylinder leistet 147 kW, der vordere E-Motor 81, der hintere 83 kW. Im E-Modus wird, wann immer der Lastzustand es ermöglicht, vorrangig der hintere E-Motor genutzt, der keine mechanische Verbindung zur Vorderachse hat. Mit dieser Art der Aufteilung verspricht Vorteile bei der Effizienz. Testwagen mit diesem Antrieb, die wir in der Redaktion hatten, sind uns als ausgesprochen flott in Erinnerung geblieben. Batterie und Ladeoptionen sind mit dem zurückliegenden Facelift des Grandlands identisch geblieben. 13,2 kWh und 3,7 kW sind serienmäßig, gegen Aufpreis kann ein 7,4 kW-Lader geordert werden. Da der einphasig ist, beschleunigt er das Laden zu Hause aber in der Regel kaum.

Opel Grandland GSe (4 Bilder)

Opel bietet den Grandland Hybrid nun auch als GSe an.

Verändert hat Opel am Grandland GSe gegenüber den anderen Modellen vor allem die Verpackung. 19-Zoll-Felgen, eine direkter ausgelegte Lenkung, ein straffer abgestimmtes Fahrwerk mit Dämpfer der Marke Koni und auf Wunsch eine mattschwarze Motorhaube. Innen werden Sportsitze mit Alcantara-Bezügen eingebaut.

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Vorab verrät Opel noch nichts zu den Preisen für den Grandland GSe. In der aktuellen Preisliste wird das SUV mit dem 221-kW-PHEV ab 51.845 Euro angeboten. Die Serienausstattung ist bereits sehr umfangreich. Bei entsprechender Nachfrage kombiniert Opel die Ausstattungslinie GSe möglicherweise noch mit dem weniger kräftigen Plug-in-Hybrid, der mit seinen 165 kW im Test weit mehr als nur ausreichend kräftig erschien. Angesichts eines Preisunterschieds zwischen den beiden PHEV von rund 6000 Euro könnte Opel wohl mit einer größeren GSe-Nachfrage rechnen.

(mfz)